Anhand der ausgewählten praktisch-theologischen Periodika lässt sich die Entwicklung der Standards der pastoralen und der katechetischen-religionspädagogischen Praxis in der Zeit der Etablierung der Praktischen Theologie als Wissenschaftsdisziplin im Bereich der universitären Pfarramtsausbildung und der beginnenden Professionalisierung des Pfarrberufes rekonstruieren. Die paraktisch-theologischen Zeitschriften boten den Pfarrern, die in der Regel keine gemeinde- bzw. schulpraktische Ausbildung genossen haben, eine wichtige Hilfe in der Bewältigung ihres Berufsalltags. Die zunächst regional erscheinenden Zeitschriften wie das Neue Magazin für Prediger (1792 - 1802) und dessen Nachfolger Magazin für Prediger (1803 - 1816) bieten einen Einblick in die regionalgeschichtlichen Entwicklungen (mit den Schwerpunkten Gotha, Erfurt, Leipzig).
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